Vielleicht etwas überrascht vernehmen die Teilnehmer an dem Gespräch, dass es der bayerischen FDP gerade im Bereich der Sozialpolitik wichtig sei, Akzente zu setzen. Im vergangenen Jahr hätten sich 1020 Familien oder Einzelpersonen an die Einrichtungen der Sozialen Hilfen gewandt, sagte Piontek. 70 Prozent der Hilfesuchenden hatte finanzielle Probleme. Der Großteil sei von Arbeitslosigkeit betroffen. Dabei gehe es nicht allein um Hartz-IV-Empfänger. Viele Menschen der Region lägen in ihrem Einkommen nur knapp über diesen Sätzen und bräuchten Hilfen. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis liege bei 5,6 Prozent, bei den 55- bis 65-Jährigen seien es 9 Prozent.
So komme es dazu, dass viele Menschen, die lange in die Sozialversicherung eingezahlt haben, sehr schnell Sozialleistungen brauchten. Arbeitslosigkeit und Armut hätten auch viele psychosoziale Folgen, gingen an das Selbstwertgefühl. Es gebe viele Bedürfnisse jenseits des Geldes, erläuterte Irene Piontek. Die Wohlfahrtsverbände bemühten sich darum, all dem zu begegnen. Es müsse sich sozialpolitisch etwas bewegen, verlangte Piontek. Caritas-Vorsitzende Cornelia Thron wies auf das Beratungshaus mehrerer Wohlfahrtsverbände in Steinbach am Wald hin. "Ein Projekt, das seinesgleichen sucht." Die Kooperation der Wohlfahrtsverbände sei vorbildlich.
MdL Brigitte Meyer hatte sich auf den Besuch in Kronach mit Hilfe des Internets vorbereitet. Sie zeigte sich beeindruckt, was hier geleistet wird. Der FDP-Fraktion lägen gerade die peripheren Regionen am Herzen, schon deshalb, weil der Fraktionsvorsitzende aus Bayreuth komme.
Auch die Diakonie war vertreten. Andrea Harm (Diakonie, Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit) wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahren viele Projekte, wie etwa die Suppenküche, gestartet wurden, dann aber die Unterstützung in erheblichem Maße wegfiel. Die Sozialarbeiterinnen stünden am Ende der Kette und müssten sehen, wie sie mit den Problemen zurecht kommen.
Allen war klar, dass es am Besten wäre, wenn alle Hilfsangebote überflüssig würden. Die 1,50-Euro-Jobs hatten das Ziel, Menschen in Arbeit zu bringen. Sie zeigte sich beeindruckt von den Zahlen, die Irene Piontek von den Vermittlungszahlen der Wohlfahrtsverbände berichtete.
Birgit Weickert (Allgemeine Soziale Beratung der Caritas) erläuterte die Bemühungen der Initiative 50 plus, um ältere Arbeitnehmer in Arbeit zu bringen. Viele Menschen im Bereich der Altershilfen absolvierten Fortbildungen, erklärte Christa Körner von der Caritas. "Das bringt die Menschen nicht in Arbeit", bedauerte sie.
Sehr viel Übereinstimmung zeigte sich im Bereich der Migranten. "Da sind wir dabei", machte FDP-Kreisvorsitzender Björn Cukrowski bei manchen Anliegen klar.
Gerd Weickert (Diakonie, Migrantenberatung) wies darauf hin, dass eine größere Zahl von Flüchtlingen nach Kronach kommen solle, aber ohne jegliche Betreuung. MdL Meyer machte deutlich, dass ihr diese Problematik sehr am Herzen liege. Soziale Betreuung sei ihr persönlich äußerst wichtig. rg
So komme es dazu, dass viele Menschen, die lange in die Sozialversicherung eingezahlt haben, sehr schnell Sozialleistungen brauchten. Arbeitslosigkeit und Armut hätten auch viele psychosoziale Folgen, gingen an das Selbstwertgefühl. Es gebe viele Bedürfnisse jenseits des Geldes, erläuterte Irene Piontek. Die Wohlfahrtsverbände bemühten sich darum, all dem zu begegnen. Es müsse sich sozialpolitisch etwas bewegen, verlangte Piontek. Caritas-Vorsitzende Cornelia Thron wies auf das Beratungshaus mehrerer Wohlfahrtsverbände in Steinbach am Wald hin. "Ein Projekt, das seinesgleichen sucht." Die Kooperation der Wohlfahrtsverbände sei vorbildlich.
MdL Brigitte Meyer hatte sich auf den Besuch in Kronach mit Hilfe des Internets vorbereitet. Sie zeigte sich beeindruckt, was hier geleistet wird. Der FDP-Fraktion lägen gerade die peripheren Regionen am Herzen, schon deshalb, weil der Fraktionsvorsitzende aus Bayreuth komme.
Auch die Diakonie war vertreten. Andrea Harm (Diakonie, Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit) wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahren viele Projekte, wie etwa die Suppenküche, gestartet wurden, dann aber die Unterstützung in erheblichem Maße wegfiel. Die Sozialarbeiterinnen stünden am Ende der Kette und müssten sehen, wie sie mit den Problemen zurecht kommen.
Allen war klar, dass es am Besten wäre, wenn alle Hilfsangebote überflüssig würden. Die 1,50-Euro-Jobs hatten das Ziel, Menschen in Arbeit zu bringen. Sie zeigte sich beeindruckt von den Zahlen, die Irene Piontek von den Vermittlungszahlen der Wohlfahrtsverbände berichtete.
Birgit Weickert (Allgemeine Soziale Beratung der Caritas) erläuterte die Bemühungen der Initiative 50 plus, um ältere Arbeitnehmer in Arbeit zu bringen. Viele Menschen im Bereich der Altershilfen absolvierten Fortbildungen, erklärte Christa Körner von der Caritas. "Das bringt die Menschen nicht in Arbeit", bedauerte sie.
Sehr viel Übereinstimmung zeigte sich im Bereich der Migranten. "Da sind wir dabei", machte FDP-Kreisvorsitzender Björn Cukrowski bei manchen Anliegen klar.
Gerd Weickert (Diakonie, Migrantenberatung) wies darauf hin, dass eine größere Zahl von Flüchtlingen nach Kronach kommen solle, aber ohne jegliche Betreuung. MdL Meyer machte deutlich, dass ihr diese Problematik sehr am Herzen liege. Soziale Betreuung sei ihr persönlich äußerst wichtig. rg








